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Aran Inseln selbstgestrickt – zu Besuch auf Inishmore

“Aber heute geht doch gar kein Wind!” entgegnet uns einer der Fahrradverleiher unten am Pier bei Kilronan belustigt. Er ist erstaunt über unsere Antwort auf seine Frage, ob wir uns keine Zweiräder ausleihen wollen. Der Weg zum neu gestalteten Pier führt uns einige Meter an für die in Irland typischen Trockensteinmauern vorbei. Insgesamt überziehen diese über eine Länge von 1’600km die drei Aran Inseln, Inis Mor, Inis Meáin und Inis Oirr. Etwas oberhalb am Hügel liegt unser B&B Ard Mhuiris. Von diesem sind wir tatsächlich mit der Absicht gestartet uns ein Zweirad zu leihen. Die Luft ist klar an diesem Sonntagmorgen und auch kühl. Über Nacht wurden erneut Minusgrade verzeichnet und wir sind froh unsere Wintermützen und Jacken anziehen zu können. An Handschuhe haben wir nicht gedacht und so beschliessen wir auch heute die Umgebung per Pedes zu erkunden.

Hafen von Kilronan

Mit der Fähre erreichen wir Inishmore. Die Fahrzeit vom Festland bei Ros a‘ Mhíl nach Inishmore beträgt ca. eine Stunde

Bereits seit zwei Tagen wandern wir auf Inishmore. Der erste Ausflug führt uns von Kilronan dem Strand entlang bis zum kleinen Flugplatz von Inishmore. Du hast richtig gelesen. Alle drei Inseln verfügen über Landeplätze und Aer Arann fliegt diese zum Teil mehrmals täglich vom Festland aus an. Gestartet wird 30km von Galway weg vom Connemara Airport, welcher bei der Ortschaft Inverin liegt. Der Flug zu den Inseln dauert ganze sieben Minuten. Während unseres Ausfluges können wir einige Starts und Landungen beobachten. Einerseits sehr interessant, anderseits muss man sich schon fragen ob diese Fliegerei wirklich nötig ist? Für die Einheimischen ist es sicherlich wichtig über einen kleinen Airport zu Verfügen und so die Möglichkeit haben rasch aufs Festland zu gelangen. Auch ist es spannend als Passagier auf einer der Inseln zu starten und zu landen und den Blick von Oben auf die Inseln geniessen zu können.

Langsam und gemütlich mit der Fähre zu den Inseln zu gelangen finde ich persönlich nicht nur entspannender und schöner, sondern auch ökologisch sinnvoller. Wie auch immer. Wir geniessen unseren Spaziergang bei Iarairne auf dem feinen Sand, über die Dünnen und auch den Besuch bei den unzähligen Hasen auf einem Feld. Diese flitzen in horrendem Tempo von Bau zu Bau. Aufgeschreckt durch uns oder die riesigen Raben, welche auf einen saftigen happen Kaninchen lauern?

Laufen am Sandstrand

Ein einsamer Spaziergänger in der endlos scheinenden Strandwüste.

 

Auf dem Weg begegnen wir auch einigen Gedenktafeln und einer eigens eingerichteten Gedenkstätte, welche sich gleich oberhalb des Flugplatzes befindet. Sie gilt allen Fischern der Aran Inseln, welche während ihrer Arbeit auf hoher See, ihr Leben verloren haben. Eine dieser Geschichten datiert vom 28. Dezember 1927. Sie handelt von Michael Burke, Patrick Conneely und Myles Joyce. Nur einer der Dreien kehrte nach Inishmore zurück. Bernadette, die Enkeltochter von Patrick Conneely erzählt uns die Geschichte ihres Grossvaters

Fisherman’s Blues

Höchste Zeit dir nun einige Attraktionen auf Inishmore vorzustellen. Wo sich diese – ungefähr – befinden habe ich in der Karte oberhalb vermerkt. Einige Plätze wie das Worm Hole oder die Puffin Holes habe ich manuell einzeichnen müssen. Google Maps kennt diese Plätze nicht. Also, nicht böse sein wenn es nicht ganz genau stimmt.

Einige Attraktionen und Sehenswürdigkeiten auf Inishmore

1) Ionad Arann Heritage Center
Der Besucher wird hier in die Landschaft, Traditionen und die Kultur der Aran Inseln eingeführt. Mittels Karten und vielen Fotografien bekommst du einen Eindruck wie die Leute auf den Inseln früher gelebt haben und wie sie heute leben. Das Besucherzenter gibt auch eine gute Einführung in die Geschichte von Dun Aengus und der anderen Forts.

2) Dun Aengus
Zweifellos ist das Steinfort aus der Bronzezeit die Hauptattraktion von Inishmore. Das Fort liegt dramatisch am Rande der fast 90 Meter hohen Klippe. Am Eingang zu der Attraktion befindet sich ein Besucherzentrum mit Verpflegungsmöglichkeit, einem kleinen Museum und natürlich der obilgate Shop um sich einen wollig warmen Aran-Sweater zu kaufen.

3) Dun Duchathair
Das “Black Fort” liegt auf derselben Seite der Insel wie Dun Aengus, etwas südlich davon. Es ist etwas kleiner aber auch – soweit – gut erhalten. Wer ein Museum, ein Restaurant, viele Touristen oder gar einen Weg dazu sucht der ist hier komplett falsch. Auf der Suche nach Ruhe, Abgeschiedenheit und der Besichtigung einer Attraktion fernab der ausgetrampelten Touristenpfade bist du hier genau richtig! Es war schlichtweg fantastisch dort draussen und Dun Duchathair ist mein Geheimtipp und mein absolutes Highlight auf Inishmore. Der Weg dorthin ist beschwerlich und nicht ganz ungefährlich. Es geht über Stock und Stein und bei Regen oder gar Nebel rate ich dringend von einem Besuch des Black Fort ab.

4) Dun Eochla
Weit weniger dramatisch, sondern sanft auf einem Hügel gebettet liegt Dun Eochla. Ein weiteres Ringfort, dessen Innenwände bis zu 5 Meter hoch sind und 3 Meter dick. Die Aussicht und das Fort an und für sich verdienen eigentlich mehr Aufmerksamkeit. Aber so kann das Gebilde aus Stein durchaus als weiterer Geheimtipp verzeichnet werden.

5) Dún Eoghanachta
Nicht schon wieder eine Steinfestung?! Doch, es gibt halt einige davon auf Inishmore. Ausserdem bietet Dun Eoghanachta im Inneren die Überreste von drei Bienenkorbhütten. Der Durchmesser der aussergewöhnlich gut erhaltenen Befestigung beträgt respektable 27 Meter.

6) Clochán na Carraige
Ein Kraggewölbebau aus Trockenmauerwerk, hinlänglich besser bekannt als Bienenkorbhütte. Diese ist die einzige auf den Aran Insel erhaltene seiner Art. Es wird angenommen, dass diese Bienenkorbhütte erst im 17. oder 18. Jahrhundert gebaut wurde.

7) St. Benan’s Church
Dieses Kirchlein aus dem 11. Jahrhundert ist wahrscheinlich die kleinste Kirche in Irland. Es wird vermutet, dass sie von einem Einsiedler genutzt wurde. Naja, für einen Mann reicht die grösse dieser Kirche wirklich aus. Ein interessantes Detail ist, dass die Kirche in einer Nord-Süd Achse erbaut wurde und nicht nach Ost-West ausgerichtet wurde wie die meisten der religiösen Gebäude. Dies – so nimmt man an – aus dem Grund weil die Kirche auf einem Hügel an exponierter Lage. Bei Wind oder gar Sturm sicherlich eine gute Entscheidung. Läufst du von der Kirche den Hügel etwas runter entdeckst du die Überreste eines Rundturms und diejenigen eines Kelten Kreuzes.

8) Worm Hole
Hier hat sich Mutter Natur etwas ganz besonderes einfallen lassen und ein viereckiges Loch in den Stein gehauen. Das Worm Hole könnte zweifelsfrei auch ein Schwimmbecken von Menschenhand geschaffen worden sein, ist es aber nicht. Obwohl ein Getränkehersteller hier schon seine Klippenspringer hat fliegen lassen, gilt der Ort als ein Geheimtipp. Von Dun Aengus aus ist das Worm Hole zu Fuss erreichbar. Ich empfehle dir einen lokalen Führer zu schnappen und dir den Weg zeigen zu lassen. Insbesondere auch, weil bei Flut und hohem Wellengang der Zugang – oder je nach dem auch der Rückweg (!!!) – zum oder vom natürlichen Pool nicht möglich ist.

Eigentlich schon erstaunlich, wie so eine kleine Insel so viele Attraktionen haben kann. Dabei sind noch nicht mal alle aufgezählt. Bisher habe ich Inishmore nun zwei Mal besucht und dies immer in der Nebensaison. Ich meine, richtig geniessen kann man die Inseln nur zu dieser Zeit. In der Hauptsaison dürfte hier die Hölle los sein. Gerade wenn im Sommer die Tagestouristen von der Fähre kraxeln und sich wie Heuschrecken auf der Insel ausbreiten wird es “very busy” – und ungemütlich. Natürlich bleiben die meisten nur einen Tag, schnappen sich ein Rad und schauen sich Dun Aengus an. Richtig gemütlich wird es also wenn die letzte Fähre abgelegt hat und nur noch die Einheimischen und ein hartgesottener Kern an Hobby-Insulanern übrig bleibt.

Landschaft auf Inishmore

Inishowen bietet viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Daneben natürlich eine jede Menge an toller, unberührter Landschaft.

 Was für Möglichkeiten hast du um dich auf der Insel fortbewegen zu können?

Die Bewohner der Insel haben sich nicht nur mit dem Tourismus angefreundet, sondern ein Grossteil der Leute lebt mittlerweile davon. Dabei war man nicht nur beim Erfinden der Aran Sweater und dessen verschiedenen Strickmuster sehr kreativ, sondern auch im Ausdenken von Transportmitteln und von touristischen Angeboten. Die beste Art die Insel zu erkunden ist sicherlich mit dem Rad. Zu Fuss ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Dazu musst du sicherlich gute Kondition aber vor allem auch viel Zeit mitbringen. Inishmor ist dann doch zu gross um alles in nützlicher Frist auf Schusters Rappen ablaufen zu können. So reicht das Angebot weiter zu Minibussen, welche sehr zahlreich auf den Inseln verkehren. Die Anzahl der zugelassenen Autos ist auf 100 begrenzt, wobei die meisten Minibusse sein dürften. Wer es ganz traditionell mag kann sich mit Pferd und Wagen kreuz und quer herumkutschieren lassen. Böse Zungen behaupten, vor allem übergewichtige Amerikaner würden dieses Angebot nutzen. Ich möchte betonen, dass diese Aussage nicht von mir stammt. Auf Inishmore erzählt man sich dies. 

Pferdewagen auf Inishmore

Bei Kilronan habe ich bei einem Haus diesen Wagen entdeckt. Er wartet wohl auf den Sommer, um vor ein Pferd gespannt zu werden und Touristen herum zu führen

Das Touristen höflich behandelt werden war nicht immer so. Gemäss einem Blogpost von Irishnet wurde die erste grosse Touristenfähre, welche auf Inishmaan anlegen wollte, von dein Einheimischen noch mit Steinen beworfen. Nicht gerade ein freundlicher Empfang, aber seither hat man sich auch auf Inishmaan mit den Fremden angefreundet. Wohl auch dem Umstand wegen, dass diese einige Euros auf der Insel liegen lassen. Inishmaan konnte sich aber bis dato vor dem grossen Massentourismus retten. Mein nächster Besuch auf den Aran Islands wird mich deshalb auf die zweitgrösste der Inseln führen.

Die Aran Inseln werden Unabhängig…

…und zwar vom Importieren von Energie. Im Frühjahr 2012 wurde die Aran Island Energy Cooperative ins Leben gerufen. Ziel ist es bis 2022 unabhängig von importiertem Strom zu sein und die Inseln zur Ersten Gemeinschaft in Irland zu führen welche die Energiewende eingeführt hat. In Irland stammen fast 90% der Energie aus dem Import. Den Hauptbestandteil bilden dabei Öl und Gas, welche fast 80% ausmachen. Aus importierter Kohle werden weitere 10% Energie gewonnen. Wind und Biomasse machen nur 5% der Stromproduktion aus. Die Initiative auf den Aran Islands will nun – nicht zuletzt wegen der höheren Netzkosten als auf dem Festland – Energie in Eigenregie gewinnen. In einem ersten Schritt wurden Häuser besser isoliert um künftig Heizkosten zu sparen. Weiter wird mit Wärmepumpen, Solarzellen auf dem Dach und kleinen Windturbinen versucht den eigenen Strombedarf mittels Eigenproduktion zu decken und im Optimalfall ins Netz einzuspeisen. Eine löbliche Initiative, welche für Irland eventuell als Vorreiterrolle dienen könnte.

Der berühmte Aran Sweater

Um sich gerade während den kalten und langen Winternächten zu wärmen eignet sich auch ein Aran Pullover. Ursprünglich strickten die Fischersfrauen die Zopfpullover für ihre Männer. Verwendet wurde ein grob gesponnene Wolle, welche nicht gebleicht aber dafür ölig war. Dies gewährleistete, dass die Pullover warm und praktisch wasserdicht waren. Nachteilig wirkte sich einzig, dass die selbstgestrickte und massgeschneiderte Oberbekleidung schwer war und dazu noch ranzig roch. Für die Fischer auf hoher See aber kein Problem. Der Zweck heiligt hier die Mittel. Die ersten Aran Sweater wurden um 1900 – 1920 gestrickt und die Frauen entwarfen immer wieder neue Strickmuster. Heute soll es über 70 verschiedene Muster geben. Das jede Familie ein eigenes Muster hat wurde mittlerweile wiederlegt. Diese Legende gehört definitiv ins Reich der gestrickten Märchen. Ertrunkene und an Land gespülte Fischer konnten also nicht anhand ihres Aran Sweater identifiziert werden.

Heftige Stürme hinterlassen ihre Spuren

Nicht an Land dafür vom Land weg- und überspült wurde dafür eine kleine Strasse bei Kilronan. Diese wurde Opfer einer der heftigen Stürme im Februar 2014. Bis heute fehlen teile der Strasse, da diese komplett unterspült wurden. Schutzmauern von dem vom Wind aufgepeitschten Wassermassen einfach weggedrückt. Überall ist der Strandabschnitt bis weit ins Land hinein mit grossen Steinen übersät. Der Atlantik hat das Gesicht der Landschaft hier verändert. So wie er dies schon seit Jahrtausenden gemacht hat.

So bahnen wir an diesem kalten Samstag unseren Weg selbst über die Steinwüste hinweg. Begleitet werden wir von einem kleinen Hund. Dieser hat sich entschieden uns auf dem abenteuerlichen Weg zu folgen. Wie verrückt rennt der Kleine vor und zurück und führt uns – wegkundig wie er ist – zu einem aus Trockensteinmauern bestehenden Labyrinth. Die Mauern grenzen jeweils die Weiden voneinander ab. Dank Hund, oder vielleicht doch Google Maps, finden wir den Weg hoch zur Hauptstrasse. Hier findet unser treuer Begleiter neue Freunde und folgt nun den Radfahrern, welche sich Dun Aengus ansehen wollen.

Black Fort – mein Geheimtipp

Der nächste Tag bringt uns wieder sonnigeres Wetter und somit wärmere Temperaturen. Wie Eingangs erwähnt verzichten wir trotzdem auf Fahrräder, da die Atlantikluft doch erfrischend kühl ist. Wir wandern von Kilronan aus ostwärts bis eine Strasse steil rechts den Hügel hinauf führt. Oben angekommen geniessen wir einen Blick zurück. Kilronan linkerhand, rechterhand Inishmaan und etwas weiter hinten kann man an einem klaren Tag sogar die Cliffs of Moher erkennen. Der Weg weist uns mittels einem kleinen, verwetterten Schild zum Black Fort. Dun Duchathair steht hier auf gälisch geschrieben. Wir absolvieren die ersten Meter an Trockensteinmauern und folgen dem Weg an einigen wenigen Häusern vorbei. Die Strasse wird enger und steiniger. Radfahrer, welche sich bis hierhin gewagt haben, lehnen nun ihre Drahtesel gegen eine Mauer und lassen ihr Gefährt zurück. Spätestens oben auf dem Plateau angekommen, macht ein Fahrrad auch wenig Sinn. Ein Weg ist nicht mehr auszumachen und so stolpern wir – mehr oder weniger gekonnt – über die Steine und übersteigen behende mehrere Mauerwerke. Links vorne an der Klippe sehen wir in etwas weiterer Entfernung die Ruinen des Black Fort. Zuerst geniessen wir aber die Aussicht am Klippenrand – mit genügendem Abstand von diesem. Unten donnern die Wellen gegen die Steilklippen, die Luft ist kühl und klar und uns wird bewusst – wir stehen am Rande von West Europa. Die nächste Küste ein paar tausend Kilometer weiter befindet sich in Neufundland.

Wozu die bronzezeitlichen Steinforts wie Dun Aengus und Dun Duchathair dienten ist nicht bekannt. Einige sind der Meinung, dass die Forts einst Rund waren und über die Jahrtausende wegen dem Abbruch der Klippen ins Meer gedonnert sind. Genau aus diesem Grund sollte man den Klippenrand meiden. Das Black Fort hat seinen Namen vom dunkleren Sandstein, welcher hier in diesem Teil der Insel zu finden ist. Hinter den hohen und dicken Steinmauern verbirgt sich ein Stück Land. Hier im Innern des Forts sind noch die Spuren einiger Steinhütten zu sehen. Wir machen Pause und geniessen den Blick über die Klippen in dieser von Touristen befreiten Zone.

 

Der Weg, sofern man diesen so bezeichnen kann zum und vom Black Fort führt vorne der Klippe entlang. Bitte Vorsicht! Wir haben uns für eine sportliche, unmarkierte Variante querfeldein entschieden. Mit einigen Manövern über und entlang der Trockensteinmauern. Bei Regen oder gar Nebel rate ich dringend von einem Besuch von Dun Duchathair ab. Die Unfallgefahr (rutschige Steine, Klippenrand) ist einfach zu gross. Bei gutem Wetter ist das Black Fort aber mein Geheimtipp für dich. Das Fort ist etwas kleiner, die Klippen sind etwas weniger hoch. Sowohl das Fort wie auch die Aussicht, sowie die Tatsache etwas fernab der ausgetrampelten Touristenpfade entdecken zu können machen das Dun Duchathair aber zu einem unvergesslichen Erlebnis. Von Kilronan aus und zurück musst du etwa 2 Stunden alleine für den Weg aufbringen.

So gehen drei unvergessliche Tage auf Inishmore zu Ende. Wir haben einiges Entdeckt, tolle Fotos geschossen, eine gute Zeit gehabt und die Insel auf die langsame Art entdeckt. Auf den ersten Blick scheint Inishmore eine Steinwüste zu sein. Gerade aber im Sommer blüht und spriesst es hier an allen Ecken und Enden. Die Aran Inseln sind der Ausläufer des Burren auf dem Festland drüben. Bekanntlich findest du auch dort, in dieser unwirklichen scheinenden Gegend, eine vielfältige Fauna und Flora. Sicher ist – wir werden die Aran Inseln irgendwann wieder mit einem Besuch beehren. Es gibt noch viel zu entdecken dort!

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Reto Bachofner
 

Die Grüne Insel hat es mir angetan. Nach zahllosen Reisen sind ich und meine Frau an einem kalten Januar Tag aus der Schweiz "ausgewandert" nach Irland. Meine Erfahrungen mit dem Reisen und Leben & Arbeiten auf der kleinen Insel am Rande Westeuropas gebe ich dir in diesem Reiseblog mit. Du findest hier alles was du brauchst um einen individuellen Urlaub in Irland verbringen zu können. Das Motto ist: "Entdecke Irland auf eigene Faust"!

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